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Beton schwimmt doch - Fakultätsübergreifendes Projekt der Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens

[24|06|2015]

Bei der 15. Deutschen Betonkanu-Regatta am 19. und 20. Juni in Brandenburg an der Havel stellten die Studierenden der Hochschule München erneut die technischen Möglichkeiten des Baustoffs Beton unter Beweis. In einem fakultätsübergreifenden Kurs zum Thema „Sichtbeton“ entwickelten und fertigten die Studierenden der FK 01 (Architektur) und der FK 02 (Bauingenieurwesen) zwei Kanus und einen Katamaran aus Beton.

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Schnittige Form, ausgefeiltes Betonrezept und kooperatives Antriebskonzept

 

Nur knapp zwei Monate haben die Studierenden benötigt, vom ersten Entwurfskonzept bis zum Bau der Kanus und des Katamarans - abstimmen, planen, sägen, schrauben, betonieren... Die Kanus aus glasfaserverstärktem Leichtbeton besitzen eine Wandungsstärke von lediglich fünf Millimetern. Durch Optimierung der Zusammensetzung war es den Studierenden gelungen, einen trotz dieser geringen Wandstärke absolut wasserundurchlässigen Beton herzustellen. Die Schwimmkörper des Katamarans wurden mittels selbstverdichtenden Leichtbetons und normaler Stahlbewehrung erstellt. Angetrieben über voneinander unabhängige Schaufelräder war der Katamaran auf der Stelle drehbar und pflügte elegant durchs Wasser. Bewegt von einer Architekturstudentin und einem Bauingenieurstudenten war ein effizientes Vorankommen nur möglich, sofern sich beide miteinander verständigten - gemäß dem Motto: Alle ziehen an einem Strang!

 

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Im Anschluss an die Betonkanuregatta wurden mit den Studierenden und den Professoren Dauberschmidt (FK02) und Wolfrum (FK01) noch spannende Sichtbetonbauwerke in Berlin besucht. Die Exkursion wurde durch das Förderprogramm QualiFIVE gefördert.

Die Fakultät bedankt sich bei allen Unterstützern – insbesondere der Betonmarketing Süd.