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Exkursion am 30.11.2016

[05|12|2016]

Die 40 Studenten des Mastersemesters 16/17 besuchten im Rahmen einer Exkursion am 30.11.2016 zwei interessante Baustellen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Auf dem Programm standen die Tunnelbaustelle Oberau im Zuge der Bundesstraße B2 neu und die Baustelle der neuen Seilbahn von der Talstation Eibsee auf die Zugspitze.

Im Rahmen eines ersten Programmpunktes wurden die Bauarbeiten im Zuge des Magdalena- Tunnels, der künftigen Westumfahrung Oberau im Zuge des Neubaus der Bundesstraße 2 besichtigt. Nach einer Einführung zur Planungsgeschichte und einem Überblick zum derzeitigen Stand der Tunnelbauarbeiten konnte der im Rohbau bzw. noch im Ausbruch befindliche Tunnel begangen und besichtigt werden.

 

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In einer Tiefe von rund 1,5 km erreichten wir fußläufig die Vortriebsarbeiten zum Tunnelausbruch der Kalotte und konnten an der Ortsbrust die Herstellung des sichernden Spießschirms beobachten. Der Ausbruch hat bereits das Lockergestein im Gießenbachtal erreicht, weshalb vor kurzem der Wechsel im Vortrieb erfolgte. Beeindruckend waren dabei die doch gewaltigen Ausmaße des künftigen Tunnels im Fels.

 

Po_Zugspitze_2neu

 

Der zweite Teil der Exkursion führte die Teilnehmer zur Baustelle der neuen Seilbahn auf Deutschlands höchsten Berg die Zugspitze. Nach einer Auffahrt mit der Zahnradbahn und einem kurzen Stück mit der Gipfelseilbahn erreichten wir die Baustelle. In einem vorangehenden Überblick zum Projekt, gehalten durch den Geschäftsführer der Bayerischen Zugspitzbahn, erhielten wir dort oben eine Führung durch die zahlreichen, derzeitigen Arbeitsstellen der Bergstation im Bereich des Zugspitzgipfels und endeten auf der Zugspitzplattform mit der Besichtigung der dortigen Arbeiten zu Seilverankerungen, der Materialseilbahn, den neuen Bahnsteigen und zahlreichen Details zur Tragwerksplanung (z.B. Felsanker zur Sicherung) im Zusammenhang mit der neuen Gipfelseilbahn.

 

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Eine gelungene Exkursion zu interessanten und herausragenden Baustellen, die den Teilnehmern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Walter Eger