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Auf den Beton gekommen

Die Projektgruppe FASALT bei ihrem Kick-Off (Foto: Hochschule München)
Die Projektgruppe FASALT bei ihrem Kick-Off (Foto: Hochschule München)

[02|11|2016]

Neues Forschungsprojekt FASALT wurde bewilligt und läuft seit Anfang Oktober

An der Fakultät für Bauingenieurwesen der HM wurde soeben ein neues Forschungsprojekt bewilligt – FASALT. Dabei handelt es sich um die Entwicklung eines Instandsetzungskonzeptes für geschädigte vorgehängte Stahlbetonfassaden und tragende Betonelemente, wie man sie beispielsweise von Brüstungen her kennt. Hierbei soll die Befestigung erneuert und ein Tragwerk-Ersatzsystem mittels Basalt-Bewehrung und einer dünnen Spritzbetonschicht aufgebracht werden. Letztere soll den Belangen einer Sichtbetonfassade gerecht werden.

 

Grafische Illustration des Forschungsvorhabens (Hochschule München)
Grafische Illustration des Forschungsvorhabens (Hochschule München)

Das Projektteam ergänzt verschiedene etablierte und innovative Methoden durch einen neue Materialkombination: Basaltbewehrung im Sichtbeton und eine Strukturierung des Spritzbetons. Um das Instandsetzungskonzept wie gewünscht zu erreichen, muss zuerst die Machbarkeit für den Einsatz der Fassadenergänzungen aus basaltbewehrtem Beton nachgewiesen werden. Durch Aufbringen eines hoch-alkalischen Spritzmörtels wird der Altbeton realkalisiert und die Bewehrung dadurch repassiviert. Besonders innovativ an dem Konzept ist der Einsatz einer neuartigen Basaltbewehrung in Stabform der Instandsetzung.

 

AnsprechpartnerInnen von FASALT sind die ProfessorInnen Andrea Kustermann, Christoph Dauberschmidt sowie Christian Schuler (alle von der Fakultät für Bauingenieurwesen). ProjektpartnerInnen sind Josef Pfaffinger Bauunternehmung GmbH; STO SE & Co. KGaA, Deutschland, Sachverständige Dr. Preuss + Kollegen, fischerwerke GmbH & Co. KG und der Verein der Freunde des Stahlbaus e.V.

 

 

Sara Magdalena Schüller